Das Luftruinen-Festival am 21.3.2020 findet nicht statt

Hi Ihr Lieben,

aufgrund einer behördlichen Ordnungsverfügung der Stadt Münster vom 12. März 2020 werden alle Konzerte, Partys und konzertähnlichen Publikumsveranstaltungen bis zum 30. April 2020 untersagt.

Das betrifft nun leider auch das Luftruinen-Festival für kulturelle Vielfalt, das eigentlich am Samstag, den 21. März 2020, auf der Rampe der B-Side stattfinden sollte. Auch die Checkliste der Stadt Münster für Veranstaltungen lässt den Schluss zu, dass es erst einmal besser wäre, das Festival bis auf weiteres abzusagen.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen.

Es wäre meines Erachtens natürlich schön, wenn das Luftruinen-Festival zu einem späteren, noch unbestimmten Zeitpunkt, am besten im Laufe des Jahres, stattfinden könnte. Und es freute mich sehr, wenn dann alle Künstlerinnen und Künstler, die ursprünglich ihre Teilnahme für den 21.03.2020 zugesagt haben, weiterhin bereit wären, da aufzutreten.

Ich werde Euch rechtzeitig über einen neuen Termin(vorschlag) in Kenntnis setzen, diesen dann wieder bewerben und öffentlich kommunizieren. Ich werde mich auf jeden Fall um einen neuen Termin  bemühen.

Ich bedanke mich bei allen Künstlerinnen und Künstlern sowie Mitveranstalterinnen und Mitveranstaltern für ihre (moralische) Unterstützung und ihr Verständnis, angesichts zahlreicher, schneller Rückmeldungen ebenso für die Hilfe bei der Entscheidungsfindung.

Mit freundlichen Grüßen,
trotz alledem,
Jörg Siegert

„luftruinen“-Festival – Stoßlüften und frischer Wind für kulturelle Vielfalt und gegen Rassismus

Das „luftruinen“-Festival für kulturelle Vielfalt präsentiert auch in diesem Jahr wieder ein reichhaltiges Kulturangebot mit Wort- und Musikbeiträgen. Neben Künstlerinnen und Künstlern, die in der Kulturszene Münsters bekannt sind, gibt es auch überregionale Verstärkung.

Samstag, den 7. März 2020, ab 19 Uhr, in der leo:16, Herwarthstraße 7, 48143 Münster

Mit:
– Lisa Tschorn
– Pauline Haberland
– Lia mit der Gitarre
– Morina Miconnet
– mARTje Saljé
Moderation: Jörg Siegert

Samstag, 21. März 2020, ab 16:00 Uhr, auf der Rampe der B-Side, Am Mittelhafen 42, 48155 Münster

Mit:
– Die Fabelstapler (PoetrySlam-Duo aus Rheinland-Pfalz)
– Ronja Maltzahn Band (WorldPop)
– mARTje Saljé und Clemens August („die singende Türmerin und der singende Stadtführer“)
– Kaum ein Vogel (Musikkabarettduo)
– Don Simon und das Monopol (Hannes Wader trifft Gangsta-Rap)
– Frink (Liedermacherduo)
– Duo Contraviento (deutsch-chilenisches Duo)
– Pit Budde (ehemaliger Sänger/ Gitarrist der Folkrockcombo „Cochise“, „Karibuni“)
– Pure Imagination (Solokünstler mit Gitarre und Digeridoo, Köln)
– Klaus der Geiger und Marius Peters („der bekannteste Straßenmusiker“, Asphalt-„Paganini“, Köln)
Moderation: Marian Heuser und Jörg Siegert

Eintritt ist jeweils frei; Spenden sind erwünscht und willkommen

Das Festival wird von der Literaturzeitschrift „luftruinen – flugschriften für freigeistkultur“ (https://luftruinen.de) organisiert.
Seit Sommer 2008 bieten wir ein Forum für Autorinnen und Autoren mit und ohne Migrationshintergrund und fördern zuverlässig junge, kreative Talente.
Mitveranstalter: B-Side Kultur e.V., Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes/ Bund der Antifaschist*innen (VVN/ BdA) Münster, Culture Corner, Medienforum Münster, Redaktion der Graswurzelrevolution und Kulturverein Frauenstraße 24 e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch: Kulturamt der Stadt Münster, Integrationsrat Münster und Rosta Buchladen.
Das „luftruinen“-Festival findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt (seit 2015).

https://luftruinen.de
Kontakt: Jörg Siegert, Hammer Straße 175, 48153 Münster, Tel.: 017637013914
luftruinen@gmail.com

Stoßlüften und frischer Wind für kulturelle Vielfalt, diesmal beim B-Side-Festival 2019

Im Rahmen des B-Side-Festivals im Hansaviertel vom 20. bis zum 22. September 2019 gibt es wieder eine „Luftruinen“-Lesebühne für kulturelle Vielfalt.
Und zwar am Samstag, den 21. September, von 13 bis 15.30 Uhr im Kleinen Bühnenboden, Schillerstraße 48a, 48155 Münster.

Mit Wortbeiträgen sind dabei:
– Ralf Burnicki, Anarcho-Poet, Herford,
– Andi Substanz, Dub-Poet, Münster,
– Melanie, Poetin, Hamm,
– Jörg Siegert, Lyriker, Münster.
Es musizieren:
– Martje Saljé, Singer-Songwriterin, Münster,
– Ronja Maltzahn und Band, WorldPop, Münster,
– Morina Miconnet, Singer-Songwriterin, Münster,
– Kaum Jemand, Klavierkabarettist, Münster.
Es moderiert Jörg Siegert, der Herausgeber der „luftruinen“.
Eintritt ist frei; Spenden sind erwünscht und willkommen.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Redaktion der unabhängigen Literaturzeitschrift „luftruinen – flugschriften für freigeistkultur“ und der Ortsgruppe Münster der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes/ Bund der Antifaschist*innen).

Die unabhängige Literaturzeitschrift „luftruinen – flugschriften für freigeistkultur“ bietet seit Sommer 2008 ein Forum für Autorinnen und Autoren mit und ohne Migrationshintergrund. Sie fördert zuverlässig junge, kreative Talente.
Seit 2015 organisieren wir in Münster nicht-kommerzielle Festivals für kulturelle Vielfalt mit Musik- und Wortbeiträgen. Wir beteiligen uns zudem gerne mit Lesebühnen an anderen Festivals, so etwa 2018 und 2019 an „United Hamm“. Auch beim B-Side-Festival 2017 waren wir dabei. Mit dem B-Side-Kulturverein haben wir bereits am Freitag, den 15. März 2019, ein Festival in der leo:16 veranstaltet.

Als unabhängiges, nicht-kommerzielles Literaturzeitschriftsprojekt fühlen wir uns dem unabhängigen, nicht-kommerziellen Kulturprojekt B-Side natürlich verbunden. Wir sind davon überzeugt, dass eine kooperative und kreative Kulturarbeit nur von Vorteil für alle Beteiligten und Teilhabenden sein kann. Münster braucht, wir brauchen dringend eine Vernetzung unabhängiger, nicht-kommerzieller Projekte, auch damit wir uns gestärkt gegen Rassismus, Gentrifizierung und ähnliche Geschmackslosigkeiten wehren können.

Wir freuen uns auf eine (weitere) positive und produktive Zusammenarbeit; nach der Beteiligung am B-Side-Festival 2017 und der gemeinsamen Veranstaltung am 15. März in diesem Jahr im Kultur- und Kneipenkollektiv leo:16.